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Schulprogramm:

Netter Bestandteil der Gemeinde

Offen für die Probleme unserer Kinder

Ruhig und tolerant im Umgang miteinander

Dialogbereit mit den Eltern

Bunt in der Vielfalt unseres ästhetischen Tuns

Individuelle Vermittlung von Lerninhalten

"Betreute Grundschule"

Clownhaft, wenn es gefordert wird

Herzlich zu allen Gästen/Lehramtsanwärtern

Emsig, wenn es um Bewegung geht

Neuen Impulsen gegenüber aufgeschlossen

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Impressum

1. Konzept zur Schuleingangsphase in jahrgangsbezogenen Klassen
Beginn: Schuljahr 2005/2006

A Im Vorschulischen Bereich

- Darstellung des Schulfähigkeitsprofils
- Darstellung der Zusammenhänge von Wahrnehmung und schulischem Lernen
- Darstellung der spielerischen Fördermöglichkeiten zu den Wahrnehmungsbereichen
- Hinweise zur Beobachtung möglicher Defizite
- Hinweise zu Beratungs- und Fördermöglichkeiten

B Im schulischen Bereich

Weitere Förderung s. Förderkonzept

C Voraussetzung/Organisation

D Evaluation

2. Förderkonzept
Grundsätzliche Überlegungen
- Ein Konzept für alle Kinder, das:

Um die Kinder für das Lernen zu öffnen, werden in einem angenehmen Lernklima verschiedene Aktivitäten angeboten:- kleine Bewegungsspiele und -lieder
- Einsatz von edukinästhetischen Übungen
- notwendige Entspannungsübungen

2.1 Feststellung von Förderbedarf
- vor der Schule

- während der Schulzeit

Bei defizitären Leistungen werden zusätzlich zu den Förderplänen, nach denen die Kinder in der Schule gefördert werden, individuelle Förderempfehlungen erstellt und häusliche Fördermaßnahmen mit den Eltern besprochen.

2.2 Fördermaßnahmen an unserer Schule
Differenzierung und Individualisierung

Sie wird ermöglicht durch
- individuelle Förderpläne
- differenzierte Aufgaben
- konsequente Team- und Methodenschulung (s. Kapitel Korrespondenzschule)
- wechselnde Lerntätigkeiten
- wechselnde Lernpartner
- vielfältige Materialien mit unterschiedlichem Anspruch



Teamteaching in Mathematik und Deutsch
Unterstützende Lehrkraft, die sich um die individuelle Förderung von Schülern mit besonderen Lernschwerpunkten kümmert.



Zusätzliche Fördermanßnahmen
-
als intensive und individuelle Unterstützung der Kinder in Kleingruppen parallel zum Klassenunterricht
- als zusätzlich im Stundenplan ausgewiesene Unterrichtsstunde für Kleingruppen leistungsschwacher als auch leistungsstarker
Schüler



Lernprogramme
- Lernserver
- Lernwerkstatt (Differenzierungsangebote in den Bereichen Deutsch, Mathematik und Logik)
- Klex:
individuelles Differenzierungsangebot in den Bereichen Deutsch und Wahrnehmung Dieses Programm wird besonders eingesetzt für Kinder mit Schwächen im Lesen und in der Rechtschreibung; es bietet jedoch auch vielfältige Herausforderungen für leistungsstarke Kinder.

Die Möglichkeit der Arbeit mit den Lernprogrammen besteht für einzelne Schüler im Klassenraum und für Gruppen im Computerraum.



Förderraum
Ein besonderer Raum mit einer Vielzahl von differenzierten Fördermaterialien zu den Bereichen Deutsch, Mathematik und Wahrnehmung und zusätzlichen Anschauungsmitteln steht den Lerngruppen zur Verfügung.



Kooperation mit außerschulischen Institutionen
Empfehlung zu(r)
- Schulberatung
- Ergotherapie
- Logopädie
- sportlichen und musikalischen Aktivitäten in Vereinen



Evaluation
Für die notwendige Qualitätskontrolle und -sicherung werden Verfahren angewandt, die dem jeweiligen Förderschwerpunkt entsprechen:
- Kinder mit Lernschwierigkeiten:
Lernstandskontrollen mittels der verschiedenen Testverfahren
- Kinder mit Wahrnehmungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten:

-Kinder mit mangelnden Bewegungserfahrungen:

- Kinder mit besonderen Begabungen:

Folgende Voraussetzungen für die Durchführung sind gegeben:
personell: 2 Beratungslehrerinnen
2 Kolleginnen mit der Befähigung zur pädagogischen Diagnostik von Lernschwierigkeiten beim Schreiben, Lesen und
Rechnen
sächlich: Über einen Sonderetat der Gemeinde wurde ausreichendes Test- und Fördermaterial angeschafft
räumlich: Gruppenräume, Aula mit Ruheecke, Leseraum mit Schachecke und Internetzugang, Medienraum mit Internetzugang.



2.3 Leseförderung
Es ist uns ein sehr wichtiges Anliegen, unsere Kinder zu selbstständigen Lesern zu erziehen und eine beständige Lesemotivation aufzubauen.
Für unsere schulische Arbeit haben wir uns vorgenommen:

In unserem Schulalltag bieten wir den Kindern Folgendes an:

Über den Schulalltag hinaus:

2.4 Rechtschreibförderung
Der im Klassenverband stattfindende Rechtschreibunterricht wird zusätzlich durch ein Rechtschreibförderungskonzept unterstützt und erweitert. Folgende Fördermaßnahmen werden hierzu eingesetzt:

Computerprogramm Klex

Diese Lernsoftware kann schon vom 1. Schuljahr an und zudem unabhängig von anderen Fördermaßnahmen eingesetzt werden.

LERNSERVER in Kombination mit ORTHOGRAFIKUS
Diese Fördermaßnahme beginnt im 3. Schuljahr und wird je nach Lernstand des Kindes im 4. Schuljahr weitergeführt.

Der Lernserver

Die individuelle Diagnose lässt sich problemlos in das Förderkonzept des Orthografikus integrieren, da die Klassifizierung der Fehler und damit die Zuordnung zu den einzelnen Bereichen der Rechtschreibförderung identisch ist.

Der Orthografikus

2.5 Mathematikförderung

Mit der Mathematikförderung beabsichtigen wir allen Schülern die Möglichkeit zu geben, ihre prozessbezogenen und inhaltsbezogenen Kompetenzen (lt. Lehrplan) zu entdecken und weiterzuentwickeln.

In unserer Schule findet der Mathematikunterricht in der Schuleingangsphase nicht im Klassenverbund, sondern in drei Lerngruppen statt. Wenn möglich werden auch in den Jahrgangstufen 3 und 4 drei Lerngruppen eingerichtet.
Die Kinder werden nach Bedarf der jahrgangsspezifischen Voraussetzungen in heterogene oder auch homogene Lerngruppen aufgeteilt. Dies hat den Vorteil, dass in Kleingruppen eine ruhigere Arbeitsatmosphäre herrscht und eine gezieltere Beobachtung und Förderung stattfindet.

Um den Leistungsstand der Schüler festzustellen, werden zu den jeweiligen Inhaltsbereichen des Unterrichts Diagnosetests durchgeführt. Diese gewährleisten eine gezielte Förderung jedes einzelnen Kindes.

Zahlreiche zusätzliche Fördermaterialien stehen zur differenzierten Förderung in den Klassenräumen sowie im Förderraum der Schule zur Verfügung

Weitere Möglichkeiten zur Förderung bietet die Lernsoftware im PC-Raum / Klassenraum. Wir arbeiten mit folgenden Programmen:

2.6 Förderung von Kindern mit Wahrnehmungsstörungen
Bei Schülern sind vielfältige Wahrnehmungsstörungen zu beobachten.
In der Übersicht „Kinder mit Wahrnehmungsstörungen“ werden folgende Wahrnehmungsbereiche unterschieden:

Diese Übersicht ist in dem Ordner 17 im Lehrerzimmer einzusehen. Sie bietet dem Lehrer eine erste Orientierungshilfe bei Kindern mit Wahrnehmungsstörungen. So zeigt sie Möglichkeiten auf, den jeweiligen Wahrnehmungsstörungen zu begegnen. Zusätzlich gibt die Übersicht Hinweise auf weitere tiefergehende Literatur.
Eine mehrtägige Fortbildung bei Frau Wulff sensibilisierte uns für diese Thematik. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Analyse der Basiskompetenzen und ihrer Förderung bei Auffälligkeiten in der Schuleingangsphase gelegt. (Siehe ebenfalls Ordner 17 Festlegung der Tests in den ersten Wochen nach der Einschulung.)



2.7 Förderung von Kindern mit MigrationshintergrundKinder mit Migrationshintergund an unserer Schule
Im Schuljahr 2009/2010 werden an der KGS Nordborchen 67 Kinder aus 12 Ländern beschult.Unter den Migrantenkindern gibt es:

Migrantenförderung ist in unserer Schule zuerst Sprachförderung:

Darüber hinaus zielt die Migrantenförderung auf eine Gesamtintegration der Kinder – nicht nur sprachlich, sondern auch sozial, musisch, mathematisch, sportlich. Das interkulturelle Lernen ermöglicht ein tieferes Verständnis der verschiedenen Kulturen. Dabei lassen sich auch die Eltern teilweise mit einbeziehen, z.B. durch Angebote von landestypischen Speisen bei Klassenfesten.



Maßnahmen der Migrantenförderung

. Inhalte Material
Förderdiagnostik Nach der Einschulung
  • Fortlaufende Diagnosen durch Beobachtungen und Gespräche
  • Alle Schüler mit Migrationshintergrund durchlaufen einen standardisierten Test zur Sprachstandsüberprüfung

Im Laufe der Schulzeit
  • Feststellung durch individuelle Lernstandskontrollen
Nach der Einschulung
  • Schuleingangsdiagnose
  • Sprachstandsüberprüfung und Förderdiagnostik für Ausländer- und Aussiedlerkinder (SFD) 1.-4.Klasse / Persen Verlag

  • Lernserver
  • VERA VergleichsarbeitenSprachstandsüberprüfung und Förderdiagnostik für Ausländer- und Aussiedlerkinder (SFD) 1.-4. Klasse/ Persen Verlag
Anbindung an den Regelunterricht
  • Einteilung in Kleingruppen, in denen Kinder mit Defiziten gefördert werden
  • Um eine individuelle und differenzierte Förderung gewährleisten zu können, müssen:
    - Die Lehrerinnen und Lehrer eng mit den Klassenlehrern zusammenarbeiten
    - Kinder müssen individuell nach den Förderschwerpunkten gefördert werden
  • Unterrichtsbegleitende Sprachförderung (Differenzierung durch individuelles Material
  • Mögliche Ausweitungen des Konzeptes durch Inhalte, die den Migranten die deutsche Kultur näher bringen
  • Werkstatt Deutsch als Zweitsprache Heft A-D (Einstufungshilfen) / Schroedel Verlag
  • Logico / Finken Verlag
  • Märchen, Lieder, Reime, Gedichte, Spiele
Elternarbeit
  • Klassenlehrer und ggf. Förderlehrer stehen im regelmäßigen Austausch mit den Eltern
  • Kinder erhalten Förderpläne, diese beinhalten auch immer Hinweise, wie die Eltern zu Hause mit ihren Kindern üben können
  • Förderpläne
Schulleben
  • Bei Klassenfesten, Schulfesten oder Unterrichtsprojekten zum "Interkulturellen Lernen" werden die Eltern und die Kinder im besondere Maße eingebunden
.
Evaluation
  • Fortlaufende Diagnosetests
  • Anpassung der individuellen Förderziele an den jeweiligen Entwicklungsstand in regelmäßigen Abständen
  • Sprachstandsüberprüfung und Förderdiagnostik für Ausländer- und Aussiedlerkinder (SFD) / Persen Verlag





2.8 Förderung von Kindern mit besonderer Begabung

Um Hochbegabung zu erkennen, wird an der KGS Nordborchen besonders auf mögliche Indikatoren geachtet wie:

gegebenenfalls in Kombination mit sozialer Intelligenz und Führungsfähigkeiten.


Berücksichtigt werden verschiedene Handlungsmöglichkeiten:- Akzeleration (beschleunigtes Lernen)



- Enrichment (vertiefendes Lernen)

Die Ausführungen hierzu befinden sich im Ordner Nr. 18 im Lehrerzimmer.


Über die im Einzelfall zu ergreifenden Maßnahmen wird individuell, unter besonderer Berücksichtigung der Art und des Umfangs der Hochbegabung, der sozialen und emotionalen Kompetenz und dem Alter des Kindes entschieden. Zu berücksichtigen sind außerdem die räumlichen, sächlichen und personellen Möglichkeiten der Schule.

Als Grundlage für weiterführende Maßnahmen wird zunächst, der von der Klassenleitung vorgeschlagene Schüler, über einen festgelegten Zeitraum mit Hilfe einer Checkliste (siehe Anlage) von allen in der Klasse unterrichtenden Lehrkräften beobachtet und die Ergebnisse gegebenenfalls in einer Klassenkonferenz ausgewertet. Frau Schäfers stellt als Ansprechpartnerin für Begabtenförderung anschließend den Kontakt zu den schulfachlichen Beraterinnen des Schulamtes Paderborn her. Die dort durchgeführten Tests und die dort „ausgesprochenen Empfehlungen“ dienen als Grundlage zur weiteren Schullaufbahnberatung in Kooperation mit allen Beteiligten (Eltern, Lehrer, Schüler/in und Psychologen).

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